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Deutschschweizer Gesellschaft für Transaktionsanalyse

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Jahresbericht 2007

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Jahresbericht 2007 der Fachgruppe Psychotherapie

Die Fachgruppe Psychotherapie zählt momentan etwas über 70 Mitglieder. Der Vorstand besteht zur Zeit aus 1 welschen Psychotherapeuten, 3 welschen Psychotherapeutinnen und 1 deutschschweizer Psychotherapeutin. Er trifft sich 3 mal jährlich. Die FG Psy arbeitet aktiv in der Charta; macht mit bei der Praxisstudie Ambulante Psychotherapie Schweiz (PAP-S) ; erarbeitet ein Dossier mit dem Ziel als TA – Therapeuten eine FSP- Anerkennung zu erlangen und organisiert einmal im Jahr einen Ausbildungstag mit anschliessender Mitgliederversammlung.

Charta

Die Schweizer Charta für Psychotherapie, deren Gründungsmitglied wir sind, dient der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Psychotherapie und bürgt für seriöse Psychotherapiemethoden. Sie legt hohe verbindliche Standards für die Ausbildung in Psychotherapie, die Wissenschaftlichkeit der Methoden und die Ethik in der Berufsausübung.
In den letzten Jahren war Hansruedi Hunter der SGTA-Delegierte in der Charta. Er gibt dieses Amt auf Ende 07 ab, arbeitet jedoch weiterhin, zusammen mit Catherine Meyer aus der Romandie, in den Wissensschaftskolloquien mit. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Hansruedi für seine wertvolle Arbeit bedanken. Neue Charta – Delegierte ist ab Januar 08 Maya Mäder.

PAP-S

Die Schweizer Charta für Psychotherapie hat eine „Praxisstudie Ambulante Psychotherapie Schweiz“ in Auftrag gegeben. Auftragnehmer und gemeinsame Projektleiter sind Prof. Dr. Volker Tschuschke (Klinikum der Universität Köln) und Prof. Dr. Hugo Grünwald (HAP Hochschule für Angewandte Psychologie Zürich). Die Studie bezweckt die wissenschaftlich korrekte Erfassung der Wirksamkeit verschiedener psychotherapeutischer Methoden, wie sie in der ambulanten Praxis tatsächlich stattfinden. Das Zustandekommen der Studie ist vom Engagement der praktizierenden Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten abhängig. Die Transaktionsanalyse hat sich zu einer vertraglichen Mitwirkung und Mitfinanzierung entschieden. Es haben sich 19 TherapeutInnen zur Teilnahme angemeldet: 9 in der Romandie und 10 in der Deutschschweiz.

Die Studie ist recht gut angelaufen. Im Dezember 07 nehmen etwas über 70 Patienten teil, davon 15 von der Transaktionsanalyse (Romandie 10; Deutschschweiz 5).

Damit nicht einzelne Therapeuten, sondern die Therapierichtung untersucht werden kann, dürfen von jedem Therapeuten maximal 6 Patienten an der Studie teilnehmen. Damit wir auf unsere 90 Patienten kommen, möchten wir jede Psychotherapeutin und jeden Psychotherapeuten einladen, sich am Forschungsprojekt zu beteiligen. Es ist nicht so schwer, PatientInnen für eine Mitarbeit zu gewinnen, viele sind gerne bereit zur Qualitätsentwicklung beizutragen. Die Mitarbeit an der Studie kann eine Bereicherung für Patient und Therapeut sein, da der Therapieprozess angeregt wird. Die Teilnahme an der Studie wird als Fortbildung bestätigt.

Anmelden kann man sich bei Hansruedi Hunter (hrhunter@bluewin.ch) oder bei Maya Mäder (maya@maeders.eu).

Auch die EATA findet, dass die Studie eine wichtige, nötige und gute Sache ist. Deshalb hat sie sich bereit erklärt, 2/3 der Kosten zu übernehmen. Das gibt Auftrieb. Im Gegenzug erwartet die EATA von uns eine Präsentation am Kongress in Prag 2010 und Veröffentlichungen der Studie und ihres Verlaufs im Newsletter und in den lokalen TA-Journalen.

FSP-Anerkennung

Die FSP- Anerkennung ist weiterhin ein aktuelles Thema in der FG Psy. In der Romandie sind Kollegen und Kolleginnen fleissig daran, das Dossier fertigzustellen. Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt , ebenso der SGTA, die diese Arbeit mit einem finanziellen Zustupf unterstützt.
Aktuell suchen wir einen /eine TA-TherapeutIn, der /die eine FSP- Anerkennung geniesst und bereit ist, innerhalb der TA eine Art „Bewertungsfunktion“ unserer Ausbildungsinstitute zu übernehmen, so wird es von der FSP verlangt. Wer also daran interessiert ist, kann sich bei einem Vorstandsmitglied der Fachgruppe melden.

Ausbildungstag und Mitgliederversammlung 2007:

Der diesjährige Ausbildungstag fand zum Thema „Scham“ in Zürich statt. Barbara Classen (Dipl. Psych.FH,TSTA-P) und Frau Prof. Dr. med. Esther Fischer – Homberger (Psychotherapeutin und ehem. Medizinhistorikerin) begleiteten die Tagungsteilnehmer durch verschiedene Facetten von Scham und Beschämung. Dabei wurden soziologische, gesellschaftliche, individuelle und therapierelevante Aspekte berücksichtigt.
Das Engagement der Anwesenden war gross. Es war ein spannender und anregender Tag. Auch an dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei den beiden Referentinnen für den interessanten Tag bedanken. Siehe auch: Mitgliederversammlung 2007

Die nächste MV der Fachgruppe Psychotherapie findet am 28. November 2008 statt. Inwieweit es auch einen Ausbildungstag gibt, ist wegen der diesjährigen geringen Teilnehmerzahl noch offen.

„Personalmangel“

Es gibt viel zu tun im Vorstand der Fachgruppe Psychotherapie. Wir suchen immer noch dringend deutsch - französisch - sprechende Mitglieder. Die Fachgruppe fällt langsam auseinander. Die „alten“ Aktiven, die über lange Zeit sehr gute Arbeit geleistet haben, ziehen sich langsam zurück und es fehlen 1 – 2 Generationen, die nachrutschen .

Maya Mäder, Co-Präsidentin Fachgruppe Psychotherapie




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