Schweizerische Gesellschaft für Beratung SGfB
Die SGTA-Fachgruppe Beratung engagiert sich für die offizielle Anerkennung, die theoretische Weiterentwicklung und die praktisch-professionelle Anwendung der Transaktionsanalyse im Bereich Beratung. In der Zusammenarbeit mit der Ausbildungs- und Prüfungskommission fördert und überwacht sie die Aus- und Weiterbildung der transaktionsanalytischen Arbeit im Fachbereich Beratung.Von Beginn an bis heute engagieren sich Menschen aus der SGTA-Fachgruppe massgeblich für einen starken und wachsenden Dachverband der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung. (www.sgfb.ch)
Dachverband für Beratung gegründet
Jolanda Spirig, medienarbeitBarbara Sterkman, Delegierte SGTA
Das psychologisch orientierte Beratungsangebot wird immer unübersichtlicher. Die Schweizerische Gesellschaft für Beratung / Swiss Association for Counselling (SGfB) legt richtungsübergreifend verbindliche Beratungsstandards fest.
Mit dabei:
Die Schweizerische Gesellschaft für Transaktionsanalyse SGTA.
In den letzten Jahrzehnten hat sich ein eigenständiges Theorie- und Praxisfeld für die professionelle Beratung (Counselling) entwickelt. Immer mehr gut ausgebildete professionelle Berater und Beraterinnen arbeiten in sozialen, pädagogischen, psychologischen, gesundheitsbezogenen und wirtschaftlichen Arbeitsfeldern. Was bis anhin in der Schweiz fehlte, war ein europaweit abgestimmter Qualitätsanspruch, eine klare Abgrenzung zur Psychotherapie, die Anerkennung in der Öffentlichkeit und die interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Verbindliche Beratungsstandards
Die elf Gründungsmitglieder des neuen Dachverbandes SGfB, darunter auch die Schweizerische Gesellschaft für Transaktionsanalyse, haben zur Qualitätsentwicklung verbindliche, EU-konforme Beratungsstandards festgelegt. Diese umfassen die Kernkompetenzen der Beratung sowie Standards für die Aus- und Weiterbildung. Institutionen, die dem SGfB beitreten, heben sich vom Wildwuchs der Kürzestlehrgänge und Fernkurse ab. Die Beratungsausbildung, die sich über mindestens drei Jahre erstreckt, umfasst Theorie, Selbsterfahrung und Supervision. Beraterinnen und Berater SGfB verpflichten sich ausserdem zu laufender Fortbildung und zur Einhaltung der Ethikgrundsätze.
Anerkannte Kompetenzen
Der neue Dachverband stärkt das Profil der Beratungsberufe. Wer in einem sozialen oder pädagogischen Beruf arbeitet, wer in gesundheitsbezogenen und wirtschaftlichen Arbeitsfeldern tätig ist, kann sich mit der Beratungsausbildung an einer SGfB-Institution zusätzliche, anerkannte Kompetenzen erwerben.
Beraterinnen und Berater SGfB beschäftigen sich mit Menschen in problematischen Lebenssituationen und solchen, die sich mit ihrer Persönlichkeit auseinandersetzen wollen und für die Beratung in der Regel selbst aufkommen.
Unterschiedliche Richtungen
Dachverbände gab es bis anhin nur innerhalb der gleichen psychologischen Richtung. Anders bei der SGfB: Die elf Gründungsinstitutionen repräsentieren die Individualpsychologie, die Personzentrierte Beratung, Transaktionsanalyse, Körperpsychotherapie sowie Systemische Beratung und Therapie. Dass sich im Dachverband Vereine und Institutionen unterschiedlicher Richtungen zusammengefunden haben, bezeichnet SGfB-Präsidentin und Mitinitiantin Hedi Maria Bretscher-Zeier als „grosse Leistung“.
